EURYDICE-STUDIE
Jeder fünfte Jugendliche in der EU hat große Schwierigkeiten beim Lesen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zur Untersuchung der Lesekompetenz bei den 3 bis 15-Jährigen aller EU-Mitgliedstaaten sowie Lichtenstein, Island, Norwegen und der Türkei.
TEXTE FÜR LESEUNGEÜBTE JUGENDLICHE
Eine Lücke im Bildungsangebot für leseschwache Jugendliche wird im Rahmen des Projekts „Chancen erarbeiten“, einer Kooperation diverser deutscher Universitäten und Bildungsinstitute, mit „Quick-Read“-Büchern und „Themenheften“ in leicht verständlicher Sprache und mit lesefreundlichem Layout geschlossen.
KURT NEKULA
AHS, HS oder NMS? Alle zusammen? Oder bleibt nur eine übrig? Kurt Nekula, zuständig für Bildungsplanung im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur verrät, wohin die Reise geht.
ERGEBNISSE UND AUSBLICK
Die Lese-Leistungen der SchülerInnen in Österreich bei PISA 2009 liegen unter dem Durchschnitt. Ein Blick auf Risikoschüler und mangelnde Leselust – und auf Pläne, die das ändern wollen.
PISA 2009
PISA – Programme for International Student Assessment – ist ein gemeinsames Projekt der OECD-Staaten und beleuchtet die Qualität von Schulsystemen und deren Eignung, SchülerInnen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dazu werden die 15-/16-Jährigen zu drei Wissensgebieten befragt: Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft.
LESEKOMPETENZ
Alle reden von Finnland, doch beim Lesen sind eindeutig die SchülerInnen aus der Republik Korea vorne: Mit 556 Punkten lagen sie bei PISA 2006 nicht nur weit über dem OECD-Durchschnitt (492), sondern auch eindeutig vor Finnland (547). Dennoch haben diese Ergebnisse nicht dazu geführt, das koreanische Modell als nachahmenswert in Erwägung zu ziehen.
LESEFORSCHUNG IN DER SCHWEIZ
In der Schweiz ist die LehrerInnenbildung vollständig in den Hochschulbereich integriert. Forschung und Entwicklung gehören zu den Kernaufgaben der Pädagogischen Hochschulen. Interessant für den Lese-, Medien- und Sprachbereich ist hier die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).
BASALE LESEFERTIGKEITEN
Das Salzburger Lese-Screening (SLS) ist ein Verfahren, um die Unterschiede in der basalen Lesefertigkeit zu erfassen. Es ist ein Instrument für Lehrer/innen, um die Lesefertigkeit der Schüler/innen einer Klasse besser einschätzen und in weiterer Folge entsprechende Fördermaßnahmen anbieten zu können.
WIENER GERMANISTINNENTAGE
Angesichts zunehmender Heterogenität der SchülerInnen wird der Ruf nach individualisierter Leseförderung immer lauter. Univ.-Prof. Dr. Dieter Wrobel von der Universität Würzburg hat sich mit mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt.