„Lesewohnzimmer“ mitten in der Stadt

Das Leseförderungsprojekt „StadtLesen“ lädt von Juni bis September 2018 zum Lesen unter freiem Himmel ein und bringt in seinem zehnten Erscheinungsjahr 3.000 aktuelle Bücher in sieben österreichische Städte.

Das Lesefestival StadtLesen ist auch heuer wieder in 25 Städten Deutschlands, Österreichs, Italiens und der Schweiz unterwegs und bietet an jedem Standort ein mobiles Lesewohnzimmer mit über 3.000 Büchern aus allen Genres

Das Lesefestival „StadtLesen“ wird heuer in 26 Städten Österreichs, Deutschlands und der Schweiz abgehalten und bietet an jedem Standort ein mobiles Lesewohnzimmer mit über 3.000 Büchern aus allen Genres. Gemütliche Lesemöbel, einen Genussturm, ein Reader's Corner für Lesungen und vor allem freien Zugang zu Büchern aus dem aktuellen Verlagsprogramm von über 120 Verlagen an den schönsten Plätzen der Stadt: Das bietet die Initiative „StadtLesen“. Die BesucherInnen können es sich unter freiem Himmel in Hängematten und Sitzpölstern gemütlich machen, selbst schmökern oder den Lesungen bekannter AutorInnen lauschen.

Sieben österreichische LeseStädte

Im zehnten Jahr des Bestehens werden heuer wieder die österreichischen Städte Bregenz, Salzburg, Linz, Graz, Wien, Innsbruck und Klagenfurt besucht. Zu den VorleserInnen in Österreich zählen unter anderem Daniela Ehrlinger, Tanja Paar und Daniel Wisser. In jeder Stadt werden Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund dazu eingeladen, in ihrer Muttersprache selbst verfasste Texte zu präsentieren. StadtLesen 2018 wird so zur interkulturellen Bühne der Völkerverständigung

StadtLesen enstand aus einer Idee der Innovationswerkstatt Salzburg. Die österreichische UNESCO-Kommission übernimmt die Schirmherrschaft für das Leseförderprojekt und auch Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen lobt das Projekt.

Lesezeit schenken

Mit dem Leitsatz „Lesend reisen, reisend lesen“ gründet Sebastian Mettler 2007 eine innovative Hotelkooperation für Unterkünfte mit einem hohen Qualitätsstandard und mit speziellem Literaturangebot sowie einer besonderen (Lese-)Atmosphäre, die Bibliotels. Danach suchte er zusätzliche Möglichkeiten, den Lesegenuss in die Welt zu tragen; dabei war ihm vor allem der freie Zugang zu Büchern ein großes Anliegen. Zwei Jahre später startete die erste StadtLesenTour in Österreich – und der Rest ist erlesene Geschichte.

Ziel des Projektes ist, die „Entphantasierung der Gesellschaft zu behandeln“. Initiator Sebastian Mettler: „Wir haben eine Therapie gegen die Entphantasierung der Gesellschaft geschaffen: lesend eine neue Welt im Kopf erleben.“ StadtLesen versteht sich als Veranstaltungsreihe, die dem Thema Lesen breite Öffentlichkeit bringen will. Das Lesefestival ist so konzipiert, dass eigentlich nichts passiert. Das Lesewohnzimmer wird als Einladung verstanden, sich niederzulassen, ein Buch in die Hand zu nehmen und zu genießen. Lesegenuss wird möglich und erlebbar gemacht, Lesezeit geschenkt.

Kontakt

Weitere Informationen:

Innovationswerkstatt Sebastian Mettler
Neutorstraße 33
A-5020 Salzburg
Tel.: +43/662/84 10 79
E-Mail: office@stadtlesen.com
Web: www.stadtlesen.com