ERFASSEN VON BASALEN LESEFERTIGKEITEN
Salzburger Lese-Screening
Das Salzburger Lese-Screening (SLS) ist ein Verfahren, das von Dr. Heinz Mayringer und Dr. Heinz Wimmer entwickelt wurde, um die Unterschiede in der basalen Lesefertigkeit zu erfassen. Es ist ein Instrument für Lehrer/innen, um die Lesefertigkeit der Schüler/innen einer Klasse besser einschätzen und in weiterer Folge entsprechende Fördermaßnahmen anbieten zu können.
Unter basaler Lesefertigkeit versteht man das fehlerfreie und – je nach Klassenstufe – relativ schnelle und mühelose Lesen der Wörter eines Textes. Dabei geht es nicht um Textverständnis, sondern um den technischen Aspekt des Lesens. Die kognitionspsychologische Leseforschung nennt als zentrale Komponente dafür das Wortlesen. Ohne fehlerfreies und relativ müheloses Lesen der Wörter eines Textes sind alle weiteren Lesefunktionen beeinträchtigt. In der Praxis gibt die Lesegeschwindigkeit Aufschluss über die Unterschiede in der basalen Lesefertigkeit.
Folgende Versionen können von Schulen bei allen Landeschulräten bzw. beim Stadtschulrat für Wien sowie unter literacy@bmukk.gv.at angefordert werden:
SLS 2-4: Salzburger Lesescreening für die 2. bis 4. Schulstufe
SLS 5–8 bzw. 5-9: Salzburger Lesescreening für die 5. bis 8. Schulstufe bzw. mit Auswertung für die 9. Schulstufe
SLS 2–9: Salzburger Lesescreening für die 2. bis 9. Schulstufe (zwei neue Satzversionen)

